Kleine, feine Nasszellen einrichten.

 

5 Tipps für ein kleines Badezimmer


Kleine Bäder sind was Feines. Sie sind überschaubar, man muss weniger putzen, sie sind gemütlich, man hat kurze Wege und es lässt sich so richtig hübsch einrichten.

Und eh wir jetzt lange drumherum reden, beginnen wir doch einfach. Denn wir teilen hier gern ein paar Tipps für das Gestalten von kleinen Badezimmern..







#1 Stauraum
Ganz klar. In kleinen Bädern fehlt es in erster Linie meist an Platz, um alles zu verstauen. Zumindest auf den ersten Blick. Und ganz ohne Stauraum geht es eben nicht. Also gilt – improvisieren und kombinieren.

Unser Tipp lautet: am besten die Funktionen der verschiedenen Stücke kombinieren. Geht der Gedanke z.B. zu einer Hakenleiste für Bademäntel und Handtücher, dann raten wir zu einer Leiste, die ein paar Schubfächer mit integriert. Die Leiste anbringen und einen Platz für sie schaffen muss man ja sowieso, also warum nicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen?!

Das Gleiche gilt für den Spiegel. Warum nur einen Rahmen, in dem man sich sehen kann, an die Wand bringen. Eine integrierte Ablagefläche oder ein kleiner Schubkasten sind hier optimal.
Und dann sind da noch die Körbe und Kisten. Es wird auch in einem kleinen Bad hier und da ein paar Leer- und Hohlräume geben – und diese lassen sich wunderbar mit Kisten und Körben füllen. Man muss ja nicht gleich alles zubauen, aber mutig sein und ausprobieren.

Gibt es im Bad vielleicht einen 
Stuhl für die Klamotten? Dann könnte hier vielleicht ein Korb unter der Sitzfläche Sinn machen? Regale können mit zusätzlichen Stauraum-Kisten aufgefüllt werden, einfach damit man den Klimbim nicht sieht. Oder man räumt in die Höhe und nutzt Körbe oder Hängeregale, die von der Decke kommen. Nur Mut!

#2 Zweckentfremdung
Das bringt uns zu Tipp 2: Zweckentfremdung.
Jaaaaaaa, man kann die Dinge anders nutzen, als es alle anderen tun! Körbe, Kisten, Weinregale – was auch immer ins kleine Bad passt, kann genutzt werden. Warum auch nicht? Es muss nicht immer der klassische Waschbeckenunterschrank mit Türen sein. Obwohl halt, doch! Das ist das Ding mit den „toten Ecken“ – zu dem Tipp kommen wir noch.

Also: ein Schrank oder Regal unter dem Waschbecken macht auf jeden Fall Sinn. Aber wir meinen: es müssen nicht immer die klassischen Badmöbel sein. Wie wäre es z.B. mit einem Stuhl, um die „noch zu gut für die Waschmaschine und zu getragen, um zurück in den Schrank zu wandern“-Klamotten abzulegen und darunter einen Platz für Kleinkram zu schaffen. Oder Kleiderbügel, um die Klolektüre platzsparend an der Wand aufzuhängen?

Oder vielleicht auch ein Weinregal, um die Handtücher gerollt zu verstauen? Denn gerollt statt gefaltet ist eh schöner und mehr im Trend. Der Zweckentfremdung sind keine Grenzen gesetzt. Na ja, vielleicht fast keine ;)

#3 Harmonie
Bei einem kleinen Bad kann es vorkommen, dass man die Schränke und Kommoden, die man hat bzw. im Bad stehen haben möchte, eng aneinander stellen muss. In einem kleinen Bad gibt es wenig Spielraum, um sagen wir mal, verschiedenen Stilen genügend Raum zu geben, um zu wirken oder um sich nicht gegenseitig negativ zu beeinflussen.

Daher lautet unser Tipp: aufeinander abgestimmte Badmöbel schaffen Harmonie. Nicht nur in kleinen Nasszellen, aber hier natürlich besonders. Und das muss gar nicht immer ein Möbel-Set sein. Es kann einfach Wunder wirken, wenn die Möbel farblich und stilistisch zusammenpassen.

Und nicht nur die Möbel – auch Badtextilien, Duschvorhänge etc. Ein kleines Bad, in welchem ein farbliches Konzept erkennbar ist und durchgezogen wird, wirkt ruhiger, aufgeräumter und dadurch auch wohnlicher und größer. Es wirkt nicht erdrückend und noch kleiner durch optische Unruhe und zu viele Farben und Formen.

Wir raten also zu ein bis zwei Farbtönen, um Harmonie ins kleine Badereich zu bringen.

#4 Die Tür nutzen
Die Tür ist da. Sie gibt es und sie ist meist leer. Also ungenutzt.

Und ungenutzte 
Fläche ist für ein kleines, feines Badezimmer ein absolutes No-Go. Also sollte man die Tür unbedingt nutzen, um z.B. Handtücher oder schmale Körbe für Pflegeprodukte daran zu hängen.

Wenn die Tür Mieteigentum ist, dann empfehlen sich diese kleinen Haken, die man oben über die Tür klemmen kann. So wird nichts beschädigt. Ist die Tür aber Eigentum, könnte man auch überlegen, eine Hakenleiste direkt daran zu befestigen.

Nicht allzu schwere Körbe oder Behälter können eventuell auch mit Tesa Powerstripes an der Tür befestigt werden. Dort lässt sich prima der Kleinkram unterbringen.

 

#5 „tote“ Ecken nutzen
So – und nun zum letzten Tipp. Man kann und sollte diese kleinen, „toten“ Ecken, die es in jedem Bad gibt, unbedingt nutzen.

Damit meinen wir z.B. den Platz über der Toilette oder den Platz unter dem Waschbecken oder den Platz über der Tür. In diesen Ecken hängt oder steht meist nichts. Aber warum eigentlich nicht?

Hier steht es eh nie im Weg, weil hier keiner hin muss. Zumindest für gewöhnlich nicht. Also könnte man doch über der Toilette prima zwei kleine Regale anbringen, die das beherbergen, was dort eh gebraucht wird, wie z.B. Toilettenpapier oder um Handtücher und Pflegeprodukte zu verstauen.
Vielleicht am besten in hübschen Körben oder Kisten, damit nicht alles einzeln umhersteht und für Unruhe sorgt. Mit dem Platz über der

Tür und unter dem Waschbecken verhält es sich genauso.

Also lasst uns die „toten Ecken“ beleben!


Und nun sagen wir: los geht’s. Nur Mut zum Anderssein!
Weitere Ideen und Anregungen versammeln wir auf unserem Pinterest Board „Ideen für das kleine Bad“

Auf die kleinen, feinen Nasszellen und auf die kleinen, feinen Ideen!

Eure Woodkings

 

 

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